Ostjüdische Zeitung
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Ostjüdische Zeitung
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Die O.Z. fungierte als Plattform der zionistischen und hebraistischen Bewegung in der Bukowina sowie als Interessenvertretung der jüdischen Gemeinde. Sie stand damit im Gegensatz zur „jüdischnationalen“ Bewegung, die sich gegen den Zionismus sowie für den Unterricht in jiddischer Sprache einsetzte. Aufgrund ihrer journalistischen Qualität und der breiten Vernetzung ihres Herausgeber Mayer Ebner nahm die Zeitung eine Ausnahmestellung in der jüdischen Presselandschaft im großrumänischen Staat ein. Zugleich fungierte sie jedoch auch als Sprachrohr für die politischen Anliegen des späteren Parlamentsabgeordneten Ebner, wie beispielsweise hinsichtlich der Forderung nach einem jüdischen Schulwesen in Rumänien. Als eine der ersten jüdischen Zeitungen berichtete die O.Z. ausführlich über die Verfolgung der Juden im Dritten Reich.
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1029859-9
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1919-1937
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Organ für die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der Bukowinaer Judenschaft
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Tscherniwzi
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https://www.ios-regensburg.de/index.php?id=1377#c4758
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Jüdischer Nationalverein (bis 4. Juli 1922)
Dr. Mayer, Ebner (bis 15. April 1936)
Verlag Ivria, Societate c.r.l.
Anmerkung: Laut Hoişie / Lihaciu / HWinkler fungierte Mayer Ebner über den gesamten Erscheinungsverlauf als de facto verantwortlicher Herausgeber.
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open access
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1919-1937
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